Die Berliner Gnadenbrottiere

Die Berliner Geschäftsstelle des „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“ (bmt e.V.) betreibt zwar kein eigenes Tierheim, hilft jedoch bei in Not geratenen Tieren oder schlechter Haltung.
Auf dem Hof im niedersächsischen Thunpadel genießen insgesamt 15 Gnadenbrottiere des bmt e.V. ihr Leben. Der Hof wurde 1801 erbaut, 1971 von der Familie Lange gekauft und in den nächsten zehn Jahren weiter ausgebaut. Das erste Gnadenbrottier des bmt e.V kam 1982. Die beiden ersten Berliner Patentiere kamen 1996 und seitdem finanziert der bmt e.V. die Berlin die Kosten für zwei Ponys – sie gehören also praktisch zur Berliner bmt-Familie. Im Jahr 2011 kamen Mary und Basti als weitere Berliner Gandenbrottiere hinzu. Auf dem Hof im niedersächsischen Wendland können sie sich am Rest ihres Lebens freuen.


Am 11.05.17 waren Heike Bergmann (Tierheim Köln), Karsten Plücker (Tierheim Kassel und Vorsitzender des bmt e.V.) und Rolf Kohnen (Leiter der Berliner Geschäftsstelle) bei den Gnadenbrottieren zu Besuch – was zu Fressen gab es für die Tiere natürlich auch.

Hier bekommen Sie weitere Infos, auch bzgl. der Möglichkeit einer Patenschaft für Schneewittchen und Stoppelchen und Mary und Basti.

Im Herbst 2017 plant der bmt e.V. Berlin eine Fahrt zu den vier Gnadenbrottieren. Hierzu sind natürlich unsere Berliner Paten/innen herzlichst eingeladen, ebenso auch unsere Berliner Mitglieder, Spenderinnen und Spender. Interessent/innen können sich unter der angegebenen Telefonnummer (030-54085304) oder per Mail schon einmal beim bmt e.V. Berlin anmelden. Weitere Informationen werden dann noch bekannt gegeben.


Bündnis „Berlin gegen Tierversuche“ gegründet

Gemeinsam für ein wirksames, proaktives Verbandsklagerecht!

 

Die Landestierschutzbeauftragte von Berlin, Diana Plange, hat dazu aufgerufen, dass sich die verschiedenen Berliner Gruppen und Organisationen zusammenschließen und konkrete Aktionen zur Verbesserung der Situation von Tieren in Berlin einbringen, die dann im neu zu gründenden Tierschutzbeirat und der Berliner Verwaltung weiter verfolgt werden.

Die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Berlin und die Ärzte gegen Tierversuche e.V. - AG Berlin haben daher das Bündnis „Berlin gegen Tierversuche“ gebildet, um einen konkreten Beitrag zu leisten gegen die 99 Tierversuchslabore in Berlin, für ein tierversuchsfreies Studium in Berlin und für Aufklärung der Bevölkerung über den aktuellen Stand der Wissenschaft und über tierversuchsfreie Methoden. Als erste konkrete Forderung verlangt das Bündnis, dass im geplanten Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine die Möglichkeit vorgesehen wird, dass klageberechtigte Vereine auch schon gegen die Planung von Tierversuchen gerichtlich einschreiten können. Das Verbandsklagerecht ist ein wichtiges Versprechen des aktuellen Berliner Senats und wir fordern nachdrücklich, dass es auch proaktiv wirksam gegen die absehbare Quälerei von Tieren eingesetzt werden kann.

 

Gemeinsam will das Bündnis alle Kräfte gegen Tierversuche in Berlin und darüber hinaus bündeln: Denn Berlin ist eine der Hauptstädte tierversuchsbasierter Forschung, einer antiquierten Forschung, deren Aussagekraft seit langem widerlegt ist. So versagen 95% aller Medikamentenwirkstoffe, die im Tierversuch für sicher und wirksam befunden wurden, beim Menschen. Die großen Skandale wie bei Lipobay oder Vioxx sind nur die Spitze einer erfolglosen und unwissenschaftlichen Forschung, für die jedes Jahr mehr als 2,8 Millionen Tiere in Deutschland sterben. Der größte Teil davon übrigens in der Grundlagenforschung, bei der es vorrangig um die Befriedigung wissenschaftlicher Neugier geht. Anstatt weiterhin Millionen Tiere zu töten und Milliarden an Forschungsgeldern in Methoden zu stecken, die weder zu neuen Medikamenten führen noch diese sicherer machen, muss aus unserer Sicht endlich umgesteuert werden und eine innovative, auf den Menschen bezogene Forschung ohne Tierleid vorangetrieben werden.

 

Alle Gruppen und Vereine, die sich ebenfalls gegen Tierversuche einsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, sich am Bündnis „Berlin gegen Tierversuche“ oder den Aktionen des Bündnisses zu beteiligen!

 

Ansprechpartner für „Berlin gegen Tierversuche“ ist Christian Ott, Ärzte gegen Tierversuche e.V., AG Berlin

 

Ärzte gegen Tierversuche
Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.
Ansprechpartner: Christian Ott

 

BMT Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) gehört zu den ältesten und größten Tierschutzorganisationen in Deutschland. Seine historischen Wurzeln reichen bis 1922 zurück („Verein gegen die Vivisektion von Tieren“). Der Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V. wurde 1952 (neu) gegründet. Ziel unserer Arbeit ist es, Tieren eine Stimme zu geben und ihren Schutz in unserer Gesellschaft zu verbessern. Die Berliner Geschäftsstelle des bmt besteht seit 1959.
Ansprechpartner: Rolf Kohnen

 

Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V.
Entsetzt und empört darüber, was Tieren zum scheinbaren Wohle der Menschheit angetan wird, haben sich die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V. 1978 gegründet, damals noch unter dem Namen Arbeitskreis gegen Tierversuche e.V.. Sie setzen sich aus ethischen und medizinischen Gründen gegen Tierversuche ein. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche. Sie fordern stattdessen innovative, auf den Menschen bezogene, tierversuchsfreie Forschungsmethoden. Sie verfolgen eine Ethik, die durch Achtung und gewaltfreien Umgang allem Leben gegenüber geprägt ist.
Ansprechpartnerin: Anna Wagner


Für ein Wildtierverbot in Zirkussen

Auch der Berliner Bezirk Reinickendorf hat jetzt ein "Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren" auf bezirkseigenen Flächen beschlossen.

Bereits vorher hatte auf Initiative des “Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V Berlin” (bmt e.V. Berlin) der Bezirk Berlin-Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Mitte einem Antrag für ein “Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren” auf bezirkseigenen Flächen zugestimmt.

 


Damit gibt es nun zehn von zwölf Bezirken in Berlin, in dem solch ein entsprechendes Auftrittsverbot gilt.

 

Der bmt e.V. Berlin hat diesbzgl. im Herbst 2016 mehrere Fraktionen in den Bezirksparlamenten der letzten noch fehlenden sechs Bezirke (Spandau, Reinickendorf, Lichtenberg, Mitte, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf) angeschrieben.

In Neukölln und Spandau hüllen sich die angeschriebenen Fraktionen (SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen) noch in Schweigen. Daher hat der bmt e.V. Berlin nun auch Kontakt zu den tierschutzpolitischen Sprechern auf Landesebene der drei Fraktionen aufgenommen. Der rot/rot/grüne Berliner Senat plant auch ein entsprechendes Verbot auf Landesebene.


Für ein Pferdekutschenverbot in Berlin

 

 

 

Gemeinsam mit der Initiatorin (Julia Maier) der online-Petition für eine "Pferdekutschenverbot in Berln" kämpft der bmt e.V. für ein entsprechendes Verbot. Inzwischen hat der zuständige Senator im Juli 2017 die Unterstützungsunterschriften angenommen (mehr als 100.000), aber das Pferdekutschenverbot läßt auf sich warten.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Zur online-Petition


Eichhörnchenfalle: Die Gefahr auf dem Friedhof

Wer mag sie nicht, die roten Fellknäuel mit dem buschigen Schwanz, die im Herbst ihre Futtervorrät verstecken. Doch das Trinken ist für Eichhörnchen natürlich genauso wichtig und leider nicht ohne Risiko. Jegliche Art von Wasserbecken, Regentonne oder Pool kann für die Tiere schnell zur Todesfalle werden. Nicht nur in Privatgärten, sondern auch auf Friedhöfen. Durstige Eichhörnchen, Vögel und andere Kleintiere springen häufig unbedarft an die Wasserquelle und rutschen beim Trinken am Rand ab. Sie können sich an der glatten Wand nicht hochziehen und kämpfen in dem Becken um ihr Leben – ohne Aussicht auf Rettung. Zur Jungtierzeit spitzt sich das Problem weiter zu: Wenn Muttertiere ertrinken, stirbt sogar der ganze Wurf mit ihnen. Weiterlesen können sie in unsrem Mitgliedsmagazin "Das Recht der Tiere" Nr. 01/17 und in der Zeitschrift "Friedhofskultur".